Workshop 23. Januar 2015

Emilia
Workshop „Planung, Durchführung und Reflexion von pädagogischen Handlungsansätzen“

mit dem Schwerpunkt Pädagogik nach Reggio Emilia

Am 23.01.2015 besuchte die Klasse SBFSP 2.2 der Zweijährigen Berufsfachschule Sozialassistenz, Schwerpunkt Sozialpädagogik, den DRK-Kindergarten Wagenhoff „Piazza del sole“. Mit der Leitung Frau Onorato führten wir einen ein Projekt zum Thema „Die Sprache der Emotionen“ durch. Wir hörten einen Vortrag über die Reggio Pädagogik, bei der es u.a. um die Einbeziehung aller für die Erziehung der Kinder relevanten Personen in die konzeptionelle Diskussion, Planung und Realisierung der alltäglichen Arbeit und Projekte geht. Wir lernten die „Hundert Sprachen des Kindes“ kennen, welche symbolisch für die vielfältigen, mit den Sinnen erfahrbaren Arten des Mitteilens und der Informationsaufnahme stehen. Wir trugen an einem Flipchart Worte für traurige und glückliche Gefühle und Wohlfühlworte zusammen, welche wir für den folgenden Arbeitsauftrag benötigten. Wir haben Bilder mit Gesichtern nach Emotionen sortiert. Danach haben wir die Bilder verkleinert, vergrößert, vervielfältigt oder fragmentiert. Es wurde sehr schnell deutlich, dass wir das freie und kreative Handeln und Denken, welches die Kinder besitzen, zum großen Teil verlernt hatten. Den Rest des interessanten und kurzweiligen Tages bekamen wir Zeit zur Umsetzung dreier verschiedener Projekte: „Gefühls-Körperbilder“: Die Aufgabe bestand darin, Gefühle in einen Körperausdruck zu bringen. Wie bringt man die Gefühle an die Wand - wir hatten einen Overheadprojektor und eine Wand, welche mit Papier beklebt war und Farben zur Verfügung. Ein lautes, stilles, trauriges Bild: Zu den vorgegebenen Bildern sollte eine Gefühlsqualität beschrieben werden. Welches Gefühl vermittelt die abgebildete Farbgestaltung – individuelle Wahrnehmung und Sichtweise waren hier sehr wichtig. Danach wurden die Bilder nach gleichen oder ähnlichen Gefühlen zusammengelegt. „Das Grüffelo“: Die Geschichte das „Grüffelo“ wurde vorgelesen und jeder sollte sich einen Charakter aussuchen, den man anschließend aus Ton formte. Es sollten sich Gedanken zu der Rolle gemacht werden: Was gefällt einem an der Figur? Was ist besonders an ihr? Auf einer Arbeitsplatte wurden die Statuen platziert und die Ergebnisse präsentiert. Im Namen meiner Mitschüler/Innen und Lehrerinnen bedanke ich mich herzlich bei Frau Onorato für den lehrreichen und kreativen Tag. Wir konnten sehr viele Informationen und Anregungen für unsere spätere Arbeit in den Einrichtungen mitnehmen. Es war ein rundum gelungener Workshop, der hoffentlich im kommenden Jahr wiederholt wird. 

Maj-Britt Holler, SBFSP 2.2