Bundesbildungsministerin Prof. Dr. Wanka zu Besuch beim lokalen Netzwerk des Hauses der kleinen Forscher

import/img_6780_c_2.jpg
Bundesbildungsministerin Prof. Dr. Wanka zu Besuch beim lokalen Netzwerk des Hauses der kleinen Forscher

Einen besonderen Gast konnte das lokale Netzwerk des Hauses der kleinen Forscher im Landkreis Gifhorn am Donnerstag, 25.08.2016, in der Burg Knesebeck begrüßen. Die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Frau Prof. Dr. Johanna Wanka, stattete dem engagierten Verbund von Unternehmen und Institutionen einen Besuch ab. Als Schirmherrin der bundesweiten Bildungsinitiative machte Prof. Dr. Wanka in Knesebeck Station, um Einblicke in das lokale Netzwerk zu gewinnen. Aufgrund seiner Organisationsform und Arbeitsweise  unterscheidet sich der Gifhorner Verbund maßgeblich von den rund 220 deutschlandweit aktiven lokalen Netzwerken. Grundlage der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ ist ein qualitativ hochwertiges Fortbildungsprogramm für Fach- und Lehrkräfte, um den Entdeckergeist von Kindern im Kita- und Grundschulalter  zum selbstständigen Erforschen naturwissenschaftlicher, mathematischer und technischer Phänomene zu wecken. Bereits seit acht Jahren engagieren sich die Unternehmen IAV GmbH, Continental Teves AG & Co. oHG, Volksbank BraWo Stiftung, der DRK Kreisverband, die Sparkasse Gifhorn-Wolfsburg sowie die Stadtjugendförderung Gifhorn unter der Projektleitung der BUTTING Akademie als lokales Netzwerk für die Verankerung des Programms in den Gifhorner Kitas und Grundschulen.  Der Landkreis unterstützt finanziell und auch ideell, Landrat Dr. Andreas Ebel hat die Schirmherrschaft übernommen.  „Wir empfinden den Besuch der Bundesministerin als große Wertschätzung unserer Arbeit“, freut sich Netzwerkkoordinatorin Tanja Dreyer von der BUTTING Akademie. In einem angeregten Austausch würdigte Wanka das Engagement der beteiligten Partner und zeigte sich interessiert an den erreichten Erfolgen und neuen Ideen für eine stetige Weiterentwicklung des Angebots. Brandaktuell ist beispielsweise die Idee, das pädagogische Konzept des Hauses der kleinen Forscher in die Ausbildung der zukünftigen Erzieher/innen zu integrieren. Dadurch kämen überzeugte und bereits geschulte junge Kräfte in die Einrichtungen und man erreiche manche Kita, die bisher noch nicht aktiv war. Erste Kooperationsgespräche mit der BBS I für den Landkreis Gifhorn sind bereits gelaufen und die Schule ist der Idee gegenüber höchst aufgeschlossen. „Das ist kein Funken mehr, das ist eine große Flamme, die hier gezündet wurde“, so Studienrat Sven Ernstson von der BBS I.Landrat Dr. Ebel brachte in die Diskussion eine ambitionierte Vision ein: eine eigene Forscherwelt im Landkreis zu errichten. Solch eine Institution könnte als MINT-Bildungszentrum gleichermaßen Kindern, Erziehern, Pädagogen und auch interessierten Eltern offen stehen und hätte Bedeutung über die Grenzen des Landkreises hinaus.  Auch der aktuelle Bildungsschwerpunkt des Bundesministeriums, Bildung für nachhaltige Entwicklung, würde in einer solchen Forscherwelt eine ideale Plattform finden. „Noch reden wir hier von einer Vision“, betonte Dr. Ebel, „aber jeder lange Weg beginnt mit einem ersten Schritt“. Die Leistung der Partner des lokalen Netzwerkes Landkreis Gifhorn, die in Form von finanziellen Mitteln und/oder personellen Ressourcen erfolgt, hat in den vergangenen Jahren das beachtliche Volumen von rund 150.000 Euro erreicht.