Zweijährige Fachschule Sozialpädagogik

Ausbildungsziele

Die Fachschulausbildung dient dem Erwerb der erforderlichen Qualifikationen und beruflichen Handlungskompetenzen durch weitestgehend selbstgesteuerte und ganzheitliche Lernprozesse.

Die Absolventinnen und Absolventen werden befähigt, umfassende und gezielte Erziehungs-, Bildungs- und Betreuungsaufgaben in allen sozialpädagogischen Arbeitsfeldern als Erzieherin oder Erzieher mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen selbstständig und eigenverantwortlich zu übernehmen.

Mit dem erfolgreichen Abschluss ist eine Tätigkeit u.a. in den folgenden Arbeitsfeldern möglich:

  • Krippe
  • Kindergarten/Kindertagesstätte
  • Sozialpädagogische Arbeit an Schulen
  • Hort und Freizeiteinrichtungen
  • Erziehungshilfen
  • Heil- und sonderpädagogische Einrichtungen

Fotos - Kindergarten - Erzieherinnen

Link zur Bundesargentur für Arbeit

Link zum Niedersäschischen Kultusministerium

 

Aubildungsinhalte

Klasse I - Berufsbezogener Lernbereich - Theorie - mit den Modulen

  • Entwicklung professioneller Perspektiven
  • Diversität und Inklusion
  • Professionelle Entwicklungs- und Bildungsbegleitung
  • Pädagogische Arbeit mit Gruppen
  • Professionelle Gestaltung von Bildungsprozessen I
  • Optionale Lernangebote

Klasse II - Berufsbezogener Lernbereich - Theorie - mit den Modulen

  • Netzwerkarbeit und Qualitätsentwicklung
  • Individuelle Lebenslagen
  • Professionelle Gestaltung von Bildungsprozessen II
  • Erziehungs- und Bildungspartnerschaften
  • Optionale Lernangebote

Berufsbezogener Lernbereich - Praxis - mit den Modulen

  • Reflexion der praktischen Ausbildung
  • Durchführung der praktischen Ausbildung: in geeigneten sozialpädagogischen Einrichtungen. Die Dauer der praktischen Ausbildung beträgt 600 Zeitstunden.

Bitte anklicken: Lernorte Praxis

 

Ausbildungsdauer

2 Jahre

 

Prüfungen

im zweiten Ausbildungsjahr

  • schriftliche Prüfungen im Fach Deutsch/Kommunikation und in einem Modul des berufsbezogenen Lernbereiches
  • eine Facharbeit
  • eine praktische Prüfung
  • ggf. mündliche Prüfungen

 

Abschlüsse

Mit dem Bestehen der Fachschule Sozialpädagogik wird die Berechtigung erworben, die Berufsbezeichnung „Staatlich anerkannte Erzieherin/ Staatlich anerkannter Erzieher“ zu führen. Die Fachhochschulreife wird durch das Bestehen der Abschlussprüfung erlangt.

 

Perspektiven

Therapeutische Weiterbildungen (z. B. zur Sprach- oder Musiktherapie) 

Studium (z.B. Kindheitspädagogik, Sozialpädagogik)

 

Aufnahmevoraussetzungen

In die Fachschule – Sozialpädagogik - kann aufgenommen werden, wer

  • den beruflichen Abschluss als „Staatlich geprüfte/r Sozialassistentin/-assistent“ mit dem Schwerpunkt Sozialpädagogik erworben und mindestens befriedigende Leistungen im Fach Deutsch sowie in den berufsbezogenen Lernbereichen – Theorie und Praxis erreicht hat 

oder

  • eine gleichwertige, für die Fachrichtung einschlägige Berufsausbildung aufweist

oder

  • nach Abschluss zur/zum Sozialpädagogischen Assistentin/ Sozialpädagogischen Assistent eine mindestens einjährige, für die Fachrichtung einschlägige Berufstätigkeit ausgeübt oder die Klasse 12 der Fachoberschule – Gesundheitund Soziales – in dem Schwerpunkt Sozialpädagogik erfolgreich besucht hat

oder

  • den erfolgreichen Besuch des Beruflichen Gymnasiums – Gesundheit und Soziales – mit dem Schwerpunkt Sozialpädagogik oder einen pädagogischen Hochschulabschluss und

a) einen von der Schule oder Hochschule begleiteten Praxisanteil von mindestens 600 Zeitstunden in sozialpädagogischen Tätigkeitsfeldern, der im Profilfach Praxis, einem Betriebspraktikum oder einem Praktikum erbracht wurde oder
b) eine mindestens einjährige, für  die Fachrichtung einschlägige Vollzeittätigkeit nachweist.

 

Einschulung

Eine Einschulung in die BBS1 ist möglich, wenn am Tag der Einschulung:

  • ein beglaubigtes Zeugnis der ausbildungsrelevanten Schulform,
  • ein Gesundheitszeugnis mit einem ausreichenden Immunschutz

sowie

  • ein erweitertes Führungszeugnis nachgewiesen werden.

 

Anmeldung

Bitte legen Sie mit der Anmeldung bis spätestens 28. Februar folgende Unterlagen vor:

  • tabellarischer Lebenslauf
  • letztes Zeugnis der ausbildungsrelevanten Schulform
  • vollständig ausgefüllter Aufnahmeantrag
  • Nachweise der praktischen Tätigkeiten

 

Ausbildungskosten

Die BBS1 Gifhorn erhebt kein Schulgeld.

Der Schulbesuch kann unter bestimmten Voraussetzungen nach dem Berufsausbildungsförderungsgesetz (BAföG) oder dem Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG) gefördert werden. 

Auskünfte erteilen die Ämter für Ausbildungsförderung vor Ort sowie die NBank.

 

Ansprechpartner in der Schule

Sabine Gebauer-Schnoor

Tel: 05371/9436-123

E-mail: S.Gebauer-Schnoor@bbs1-gifhorn.de

 

Familien im Aufwind

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gifhorner Bündnis für Familien

Lokale Bündnisse

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des Landkreises Gifhorn

Alter Postweg 21
38518 Gifhorn

Telefon: 05371 9436-10
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